Meditationskurs für Einsteiger

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Alte Verletzungen und Glaubenssätze begleiten uns of Jahre- oder sogar ein Leben lang. Eine Begegnung heute kann der Auslöser für Wunden aus deiner Vergangenheit und damit alte Verhaltensmuster sein. Wenn du dich verletzt fühlst oder in einer Situation aus Erwachsenensicht völlig "überreagierst", kann Inner-Kind-Arbeit dabei helfen, die alte Wunde zu heilen.

 

Notiere als erstes alle deine Glaubenssätze, die in diesem Gefühl aktiviert werden. Diese können sein:

Ich bin zu dumm. Alle meine Bemühungen sind umsonst. Ich bin machtlos. Meine Gefühle sind nicht willkommen. Ich muss alleine damit klarkommen. Ich bin nicht liebenswert. Ich muss mich anstrengen. Die andern sind unfair. Das Leben ist ungerecht. Ich falle andern zur Last. etc.

 

Sieh dann dich selbt als Kind vor deinem inneren Auge, nimm wahr wie diese Kind diese Gefühle und Glaubenssätze hat. Du kannst heute die erwachsene Person sein, die du als Kind gebraucht hättest. Lass das Kind von seinen Gefühlen erzählen, von seinen Ängsten, von seinen Verletzungen und höre ihm aufmerksam zu. Behandle es mit Respekt und liebevoll. Sag deinem Inneren Kind, dass es richtig ist und seine Gefühle wichtig sind. Es darf diese Gefühle haben. Sag ihm, dass du es liebst und beschützt. Sag ihm, dass niemand ein Recht hatte, das Kind so zu behandeln. Die anderen haben es nicht besser gewusst. Das Kind hat es so gut gemacht, wie es ihm damals möglich war. Sag deinem Inneren Kind, dass du ab heute immer bei ihm bist und es beschützt, liebst und nicht mehr zulässt, dass es nochmals so verletzt wird.

 

Nimm dein Inneres Kind in den Arm, halte es und lass es sein, bis es sich beruhigt hat. Spühre nach, wie sich deine Glaubenssätze verändert haben.


die WOOP-Methode

So erreichst du Ziele besser. Die WOOP.-Methode vereint positives Denken, Visualisieren und Prioritäten setzen. Und so gehts: 

W: whish - du formulierst dein Ziel so genau wie möglich. Also zum Beispiel: Ich möchte 4x die Woche mindestens 30 Minuten lang Yoga üben. Das Ziel sollte messbar sein und eine kleine Herausforderung, jedoch auch erreichbar. 

O: outcome - stell dir vor, was du davon hast, wenn du dein Ziel erreichst. Zum Beispiel fühlst du dich fitter, hast mehr Ausdauer oder weniger Schmerzen. Du fühlst dich wohl in deinem Körper und bist ausgeglichener. 

O: obstacles - hier machst du dir ganz ehrlich bewusst, was dich an deinem Ziel hindern könnte. Du bist z.B. abends zu müde, um dich noch zu bewegen oder hast jeden Abend schon eine Verabredung. Deine Gewohnheit, dich vor den Fernseher zu setzen, könnte auch ein Hindernis sein. Sei ehrlich und liste alles auf. 

P: planning - hier findest du für jedes Hindernis eine konkrete wenn.. dann.. Lösung. Wenn du abends was vor hast, machst du Yoga über den Mittag. Wenn du abends sowieso zu müde bist, dann machst du morgens Yoga. Damit du dich nicht vor den Fernseher setzt, legst du die Yoga-Matte auf die Couch (so kommst du nicht drum rum). 

 

Wenn die Methode für dich neu ist, schreibst du am Anfang am besten alles auf. Mit der Zeit kannst du alles auch nur gedanklich durchspielen. Du wirst schnell merken, ob dir das Ziel wichtig genug ist, um dir die Mühe zu machen, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Und wenn nicht - dann kannst du dein Ziel loslassen weil du weisst, dass es dir nicht wichtig genug ist. 

 

Die WOOP-Methode wurde von Gabriele Oettingen entwickelt. Sie ist Professorin an der New York University und hat das Buch "die Psychologie des Gelingens" geschrieben. 

Coach-surfing - der coole event für deine freunde

Möchtest du deinen Freunden mal was Neues bieten und dabei etwas Spannendes und Nützliches lernen? Beim Coach-Surfing komme ich mit Selbstcoaching-Tools, Wissen und Fakten im Gepäck zu dir nach Hause und gebe all das kostenlos an dich und deine Freunde weiter. Du sorgst als Gastgeber für gemütliche Atmosphäre und kümmerst dich um die Gäste. 

Interessiert? Unverbindliche Anfragen kannst du gleich hier verfassen! 


Frust am Arbeitsplatz

Wir unterscheiden zwischen gelerntem und echtem Frust. Während gelernter Frust lediglich ein Verhalten  oder eine Gefühlslage ist, die du von Mitarbeitenden und der Kultur im Unternehmen übernommen hast, geht echter Frust dich ganz persönlich an.

 

Das Gute am echten Frust ist, er zeigt dir ganz deutlich auf, wo du deine Werte nicht lebst bzw. welche deiner ureigenen Werte im Job nicht ausgelebt werden können. So kann dir Frust also helfen, dir deiner persönlichen Werte bewusst zu werden. Du findest heraus, was dir eigentlich wirklich wichtig ist!

 

Werte können sein: Freiheit, Nachhaltigkeit, Innovation, Ruhe, Humor, Vertrauen, Anerkennung, Menschlichkeit, Loyalität, Dankbarkeit, Lebensfreude, usw.  Sie leiten dich in deinem Leben und bestimmen deine Ziele, deine Freundschaften, deine Freizeitbeschäftigungen und dein Empfinden von Sinnhaftigkeit.

 

Wenn dich dein Job frustriert, kannst du dich also fragen: Welche meiner Werte kann ich nicht leben? Was habe ich zu wenig in meinem Job? Wo werde ich eingeschränkt, welche meiner Werte werden beschnitten? Wovon müsste ich mehr haben oder erleben, damit ich weniger frustriert wäre?

 


Gedanken kreisen allzu oft um die Vergangenheit oder die Zukunft. Sonntags zum Beispiel, sind viele schon mit dem Montag beschäftigt; die Arbeit, die erledigt werden muss, der Chef, der dies und das wollen wird, der Mitarbeiter, der wieder jammern wird, die anstrengenden Kundenreklamationen, der Stress, die Hektik ...

 

Auch meine Klientin lässt sich oft ihr freies Wochenende von solchen Gedanken vermiesen. "Das wird wieder ein anstrengender Arbeitstag, das weiss ich jetzt schon. Ich werde den ganzen Tag hetzen und rennen müssen und abends total erledigt nach Hause kommen."

 

Ich mache mit ihr eine Kurzversion von Byron Katie's "The Work":

A: "Wie geht es dir, wenn du diese Gedanken denkst?"

K: "Ich fühle mich bedrückt, hilflos, ausgeliefert. Ich kann meinen freien Tag gar nicht geniessen und bin gestresst."

A: "Wie wärst du ohne diesen Gedanken?"

K: "Dann wäre ich unbeschwert, frei, fröhlich! Ich könnte den Tag geniessen und Dinge tun, die mir Freude machen!"

 

A: "Gibt es einen guten Grund, diesen Gedanken festzuhalten?" (Antworte bitte nur mit Ja oder Nein)

K: (überlegt eine Weile) ... "Nein!" (lacht)

A: "Gibt es einen guten Grund, diesen Gedanken loszulassen?"

K: "Ja! Dann kann ich meine Freizeit geniessen!"

 

Sie lässt also den Gedanken los (eine Visualisierung oder ein kleines Ritual kann hier hilfreich sein) und kann nun entspannt ihren freien Tag mit Dingen verbringen, die sie gerne macht.

 

Probier diese Fragetechnik doch das nächste Mal aus, wenn deine (Drama-)Zukunftsgedanken dir deinen freien Tag vermiesen. Es gibt nichts kostbareres, als das Jetzt.

 


Unser Gehirn ist ständig auf der Suche nach Erklärungen, Regelmässigkeiten und Mustern. Das ist auch der Grund, warum wir wissen, wie wir ein Fenster oder eine Tür öffnen können, auch wenn wir genau dieses Fenster oder diese Tür noch nie zuvor gesehen haben.

 

Unser Gehirn sucht auch nach Antworten. Sogar dann, wenn wir gar nicht merken, dass es das tut. Daher ist es immens wichtig, wie wir Fragen formulieren.

 

Eine Freundin sagte heute ganz verzweifelt:

"Warum finde ich nur keinen Job, der mich glücklich macht?"

Und da ist sie, die Frage nach dem WARUM. Ihr Gehirn wird ihr nun unzählige Gründe liefern, warum es ihr nicht gelingt, einen Job zu finden, der sie glücklich macht. Auftrag des Gehirns erledigt, Frage beantwortet.

 

Nachdem ich sie auf diese unglückliche Formulierung hingewiesen habe, stellt sie nun eine neue und sinnvollere Frage, nämlich:

 

WIE finde ich einen Job, der mich glücklich macht?

 

Und auch wenn sie im Moment noch keine Antwort darauf weiss, wird ihr Gehirn nun alles daran setzen, ihr Antworten zu liefern, WIE sie diesen Job findet! Es wird sie mit konstruktiven und zielführenden Ideen beliefern, was sie tun kann, wen sie treffen kann, wo sie sich aufhalten kann, was sie lesen oder hören soll. Die Aufmerksamkeit ist jetzt auf das Ziel gerichtet, diesen Job zu finden!

 

Ich bin schon gespannt darauf, was sie mir demnächst zu erzählen hat.

 


Selbst-Coaching-Tool II

Ein Problem oder ein Ziel in Bildern statt in Worten auszudrücken, kann ein phänomenaler Perspektivenwechsel sein.

 

Ob alleine oder zu zweit, ist das Aufmalen des Lebenswegs ein weiteres kreatives Tool, um z.B. eine berufliche Standortbestimmung vorzunehmen, die nächsten Schritte zu planen oder in einer Partnerschaft oder Familie ein gemeinsames Ziel zu visualisieren. 

 

Und so gehts: 

 

Erstelle eine Landkarte deines bisherigen Lebens. Auf dieser Karte gibt es verschiedene Wege und Strassen, auf denen man sich bewegen kann: Hauptstrassen, Autobahnen oder Feldwege, kurvige Pass-Strassen, Einbahnstrassen oder Kreuzungen.

Es gibt auch Häuser, Dörfer oder Städte, vielleicht ganze Länder.

Stelle dir dein bisheriges Leben als Landkarte vor, auf der du dich (mal schnell, mal langsam) bewegt hast und vermerke die wichtigsten Ereignisse in deinem Leben, Höhepunkte, Tiefpunkte, Wendepunkte.

 

Ergänze die Karte mit was immer dir wichtig erscheint. Lass deiner Kreativität und Fantasie freien Lauf. Dafür darfst du ruhig 20 bis 30 Minuten verwenden. Du kannst auch Farben einsetzen, um das Bild lebendiger zu gestalten oder einzelne Merkmale hervorzuheben. 

 

Im zweiten Schritt nimmst du etwas Abstand von deinem Bild und beantwortest für dich (oder falls du dieses Tool mit einer Freundin / einem Freund machst dieser Person) die folgenden Fragen: 

  • Was sagt dein Bild dir selbst? Was fällt dir auf (sich wiederholende Elemente, wie sind die Strassen, was fehlt, …)?
  • An welchen Orten auf deiner Landkarte hast du dich besonders wohl gefühlt? Wo würdest du gerne wieder einmal hin? Welche Gefühle oder Fähigkeiten hattest du dort? Was war dort besonders? 
  • Welche Menschen leben in deiner Landkarte? Wer macht deine Landkarte wertvoller, wer dürfte auswandern, ohne dass du ihn / sie vermissen würdest? 
  • Wohin führen deine Strassen? Gibt es ein Ziel, einen Ort, den du erreichen möchtest? Gibt es Grenzen, die zu überwinden sind? 

Je nach Thema könnten weitere Fragen sein: 

  • Wohin willst du beruflich? Welche Strasse / welcher Umweg führt dich dahin?
  • Welche Fähigkeiten hast du dir an bestimmten Orten oder Wendepunkten angeeignet? Welche Herausforderung hat dich besonders geprägt und dich besonders stark gemacht?
  • Wer hat dich auf deinem Weg unterstütz? Wer hat dir eher Steine in den Weg gelegt? Wenn kannst du für ein Projekt um Hilfe oder einen Rat bitten? 
  • Bist du nur auf Schnellstrassen unterwegs oder hast du dir auch Zeit genommen, am Strassenrand zu halten und die Aussicht zu geniessen?
  • Welches Gepäck trägst du auf deiner Reise mit dir? Brauchst du das alles noch, oder kannst du etwas zurücklassen? Welche Last würdest du gerne heute loslassen? 
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Coachingtool Anleitung"Lebensweg"
Coaching-Tool "Lebensweg" - kostenloser Download samt detaillierter Anleitung und Fragen
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Selbst-Coaching-Tool

Manchmal geht es einem "eigentlich" gut, und "eigentlich" ist alles ganz ok. Und trotzdem scheint irgendwie etwas zu fehlen, ist man nicht so richtig glücklich.

 

Das Rad des Lebens ist ein super einfaches Selbstcoaching-Tool, um den Grund für dieses seltsame Unzufriedenheits-Gefühl zu finden.

 

Jeden Bereich füllt man so aus, wie man ihn im Moment empfindet. Wie zufrieden bist du mit deinen Freundschaften und familiären Beziehungen? Wie glücklich bist du bei der Arbeit? Fehlt es allenfalls - wie hier im Bild - an Abenteuern, Spontaneität oder Erholungsmöglichkeiten?

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Darum: Ausfüllen, Mängel aufdecken und entsprechende Ziele formulieren. Ganz einfach!

 

Ich habe dir unten ein gratis PDF zum herunterladen bereitgestellt. Dort findest du eine genaue Anleitung zum Ausfüllen und Platz für deine eigenen Ziele und Wünsche.

 

Viel Spass!

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Das Rad des Lebens - kostenloser Download samt Anleitung und Wegleitung zu mehr Klarheit.
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Buchtipp

Von unseren Eltern lernen wir nicht nur gute Manieren, Radfahren, wie man Wäsche wäscht oder dass es sich nicht gehört, sich an der Kasse vorzudrängeln.

 

Wir lernen auch, dass Mädchen nett sein sollen und Jungs nicht weinen.  Sie bringen uns bei, wie wir mit Gefühlen umgehen sollen, ob man überhaupt darüber spricht, oder ob es sogar besser ist, nichts zu fühlen.

 

Bereits als Kinder legen wir den Grundstein dafür, wie wir als Erwachsene sind, was wir tun, wie wir denken und uns verhalten, ob wir das Ruder selbst in die Hand nehmen oder uns wie Marionetten dirigieren lassen.

 

Wir lernen Mut, Stärke, Zielstrebigkeit von unseren Eltern, den Göttern unserer Kindheit. Doch wir lernen  auch, dass es Liebe (Anerkennung, Lob, Sicherheit, Freiheit) manchmal nur für einen Preis zu haben gibt. "Hab dich nicht so!" "Hör auf zu weinen!" Sei nicht so, wie du bist, sondern so, wie ich dich haben will.

 

Das Arbeitsbuch "Das Kind in dir muss Heilung finden" von Stefanie Stahl kann ich jedem empfehlen, der sich gerne von alten Verhaltensmustern lösen will. Nicht nur in Liebesbeziehungen, auch unter Mitarbeitern und im Freundeskreis kann sich so manches überraschend zum Guten verändern, wenn man mit diesem Buch arbeitet.

 

Sehr einfach und verständlich, alltagstauglich und mit nachvollziehbaren Beispielen versehen, eignet sich dieses Buch für all jene, die gerne mit schriftlichen Anleitungen, mit Papier und Stift arbeiten. 

 

 


Buchtipp

Das Buch „Die Entscheidung liegt bei dir“ von Reinhard K. Sprenger zeigt in verständlicher Sprache und anschaulichen Beispielen Wege aus der täglichen Unzufriedenheit.

 

Ein schonungsloses Buch, das jedem den Spiegel vorhält, der sich vor der Eigenverantwortung drücken will. Es zeigt jedoch ebenso klar und deutlich, dass man jederzeit die Wahl hat, neue Entscheidungen zu treffen.

 

Wer zu diesem Buch greift, ist wohl aus einem bestimmten Grund darauf gestossen und damit auch bereit, die vielen Anregungen und Tipps sofort umzusetzen. Es vermittelt grosse Lust, jetzt sofort mit dem Entscheiden anzufangen!

 

Was es über mich zu wissen gibt? Wirtschaftregional  hat nachgefragt und aus dem unterhaltsamen Interview ist ein amüsanter Bericht entstanden. 

Auf dem Foto demonstriere ich gerade, wie man mittels Aufstellungsarbeit Klarheit in eine verworrene Situation bringen kann.


Geld als Statussymbol hat ausgedient. Was erfolgreiche Menschen heute auszeichnet, ist Zeit. Zeit für die Familie, Zeit, die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen. Zeit für Entspannung, Reisen, Freundschaften und die eigenen Träume.

 

Den ganzen Artikel lesen Sie hier